Der Tag zum Abend neigend geht über dann zur Nacht. Der Mond erhebt sich schweigend mit ungeheuerer Macht.
Sein Schein ist warmes Licht - dort sucht man Geborgenheit. Doch man erreicht ihn nicht, er ist ja doch so weit.
Mitten ins Sternenmeer hinein erkämpft er sich die Bahn, so dass man seinen Schein in fernem Lande sehen kann.
Im fernen Land, in Marokko nun, dort ist meine Braut; in Agadir, um auszuruh'n. Ob sie wohl zum Himmel schaut?
Blickten wir mit unseren Augen nach dem Mond an seinem Ort, träfen sich, man kann's kaum glauben, uns'rer beider Blicke dort!
Doch ist es nur ein Traum, der uns vereinen kann, gleichwohl man kaum den Mond ergreifen kann!
Ihre Gegenwart ist Licht - dort suche ich Geborgenheit. Doch ich erfahr' sie nicht, sie ist ja doch so weit.
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